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Warum Reittherapie

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Reittherapeutin biete ich für Kinder mit und ohne Förderbedarf Reittherapie & Reitpädagogik an.
Angelehnt an meinen Erzieherberuf handle ich situationsorientiert, partizipativ und kindzentriert.

Dabei gibt es mehrere Phasen die sich in der Zusammenarbeit automatisch ergeben:

Kennenlern-/Beobachtungsphase, Beziehungsaufbau, Vertrauensphase,
Team werden, Rituale/Ablauf entwickeln.
Die gemeinsame Schnittstelle zwischen Reittherapie und Reitpädagogik ist groß. In meiner Arbeit entsteht automatisch eine Mischform der beiden Ansätze und so ergibt sich eine ganz besondere Art der pädagogischen und/oder der therapeutischen Begleitung. Die Arbeit mit den Pferden spricht den Menschen emotional, kognitiv, motorisch und auf der sozialen Ebene an. Allein durch seine Größe bietet der Umgang mit dem Pferd die Möglichkeit, Selbstvertrauen aufzubauen und Ängste abzubauen.

Indem Kinder die Herausforderung annehmen mit dem Pferd umzugehen wird positive Selbstwirksamkeit erlebt. Die Möglichkeit des getragen werdens löst Gefühle von Vertrauen, Wärme und Geborgenheit aus und können hier ganz intensiv wahrgenommen werden. Auch auf der körperlichen Ebene, ist das Pferd ein idealer Partner: Es ermöglicht Balance, Körperspannung und Koordination zu trainieren und die Erfahrung der tiefen körperlichen und seelischen Entspannung. Die dreidimensionale, rhythmische Bewegung des Pferdes stimuliert den Muskeltonus sowie beide Gehirnhälften und führt zur Entspannung. Körperhaltung, Gleichgewicht und Koordination können so sehr gut trainiert werden.

Insgesamt führt dies zu einer besseren Beweglichkeit und zu einer positiven psychischen Verfassung. Durch den Einsatz des Pferdes in der Therapie und der Pädagogik entsteht ein Beziehungsdreieck, welches neue und spannende Möglichkeiten eröffnet.